Devisenkommentar

Devisenkommentar

Der Devisenkommentar wird regelmässig publiziert und umfasst unsere Markteinschätzung für die sechs wichtigsten Währungspaare.

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Wichtige Hinweise

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass sich die nachstehenden Deviseneinschätzungen ausschliesslich an Personen mit Domizil Schweiz richten. Zudem bitten wir den Leser stets folgende Informationen zur Kenntnis zu nehmen:

Erstellungsdatum: 17. Mai 2019

EUR/USD 1,1175

Der EUR/USD hat gestern die 1,12-Marke nach unten durchbrochen und ist bis auf 1,1170 gefallen. Besser als erwartete US-Daten lösten eine moderate Aufwertung des Dollar aus, die nach Beginn der US-Sitzung weiter an Fahrt gewann. Höhere US-Renditen und eine Erholung an der Wall Street unterstützten den Dollar zusätzlich. Aktuell steht der Kurs bei 1,1175. Ein Durchbruch bei 1,1140könnte zu weiteren Verlusten führen und den Weg in Richtung 1,1080 Dollar freimachen. Bei einem Tagesschluss unter 1,1080 erwarten wir einen schwächeren Kurs bis auf 1,1000. Oben sehen wir einen Widerstand bei 1,1250 und 1,1280. Trading-Range: 1,1080 – 1,1250.

Widerstände

1,1220

1,1250
Unterstützungen 1,1140 1,1080
EUR/CHF 1,1270

Gestern konnte der Schweizer Franken, wird von Anlegern als sicherer Hafen geschätzt, gegenüber dem Euro etwas zulegen. Der EUR/CHF-Kurs fiel von 1,1310 bis auf 1,1270. Die technischen Indikatoren zeigen weiterhin nach unten mit einem Kursziel von 1,1255. Oben sehen wir Widerstände bei 1,1310 und 1,1345. Trading-Range: 1,1255– 1,1345.

Widerstände

1,1310

1,1345

Unterstützungen 1,1255 1,1220
USD/CHF 1,0085

Gut behauptet und weiterhin knapp unter der 1,01-Marke zeigt sich auch heute der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken. Der Kurs des USD/CHF wird aktuell bei 1,0085 umgesetzt. Die technischen Indikatoren zeigen solange der Kurs unter 1,0125 gehandelt wird, weiterhin nach unten. Die psychologisch wichtige Marke bei der Parität sehen wir als Kursziel. Die Widerstandspunkte sehen wir bei 1,0125 und 1,0175. Bei einem Tagesschluss unter der Parität, würden wir eine weitere Bewegung bis auf 0,9950 sehen. Trading-Range: 1,0000– 1,0175.

 

Widerstände

1,0125

1,0175
Unterstützungen 1,0040 1,0000
USD/JPY 109,60

Auf gleichem tiefem Niveau wie gestern zeigt sich auch heute der USD/JPY, aktuell bei 109,60. Grund für den schwachen USD/JPY dürfte weiterhin die hohe Nachfrage am Markt nach sicheren Anlagehäfen wie dem japanischen Yen. Die wichtige Marke von 110,00 bleibt weiterhin als wichtige Widerstandsmarke und solange diese nicht klar durchbrochen wird, erwarten wir eine Bewegung bis zur Unterstützungsmarke von 108,50 (Tief vom 31. Januar 2019). Trading-Range: 108,50– 111,00.

Widerstände

110,40

111,00
Unterstützungen

109,20

108,50
GBP/USD 1,2790

Erneut etwas schwächer, aktuell bei 1,2790, zeigt sich heute das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar. Das Cable verzeichnete die letzten Tagen Verluste, während es einige negative Brexit-Schlagzeilen gab (siehe Bericht unten). Die technischen Indikatoren haben nach dieser Bewegung nach unten gedreht mit einem neuen Kursziel von 1,2700. Ein nachhaltiger Ausbruch über 1,3000 könnte jedoch den Anstoss für eine Bewegung bis auf 1,3300 signalisieren. Zusätzlich für Bewegung dürfte auch weiterhin jede Meldung positiv oder negativ über den Brexit sorgen. Trading-Range: 1,2865 – 1,3000.

Widerstände 1,2910 1,3000
Unterstützungen

1,2770

1,2700
Das britische Pfund erneut mit Verlusten

Mit sorgenvoller Miene schauen die Anleger nach London, weil am Markt spekuliert wird, dass die anstehende Europawahl einen Regierungswechsel auslösen könnte.

 

Spekulationen auf einen baldigen Sturz von Premierministerin Theresa May setzen dem Pfund Sterling zu. Die britische Währung verlor am Donnerstag 0,5 Prozent und war mit 1,2789 Dollar so billig wie zuletzt vor drei Monaten. Die Europawahlen in der kommenden Woche machten Investoren nervös, schrieben die Analysten der BayernLB. "Dabei droht den Konservativen gemäß den Umfragen ein Debakel sondergleichen. Am Markt wird zunehmend erwartet, dass May diesen ankommenden politischen Tsunami als Premierministerin nicht überleben wird." Damit werde auch ein Brexit-Kompromiss mit der oppositionellen Labour-Partei unwahrscheinlicher, warnte Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann. Die Gefahr eines ungeordneten EU-Ausstiegs Großbritanniens mit wirtschaftlichen Belastungen für beide Seiten des Ärmelkanals nehme wieder zu.

 

 

 

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