Marktkommentar

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Der Marktkommentar wird monatlich publiziert und beleuchtet aktuelle Themen aus der Perspektive des Anlegers.

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Corona-Konsequenzen: Verstärkte strukturelle Tendenzen

Die Corona-Krise verändert unsere Gewohnheiten und Aktivitäten. Sie führt zu einer Beschleunigung von verschiedenen, bereits vor Corona sichtbaren Tendenzen. Diese Trends sind oft «disruptiv», d. h. sie verändern Wirtschaft, Branchen und Märkte strukturell und entlang von Bruchstellen. Wir identifizieren «7 Corona-Trends», die unser Wirtschaftsumfeld immer mehr beeinflussen. Auch bei einer Rückkehr zur «Normalität» ist nicht wirklich davon auszugehen, dass diese Tendenzen verschwinden.

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Devisen-Dilemma?

Der neue amerikanische Präsident hat mit seinen Stimulierungsplänen in den internationalen Währungsmärkten für eine Pause in den seit einigen Monaten herrschenden Tendenzen gesorgt. Gleichzeitig wurde die Schweiz von den USA als «Währungsmanipulator» bezeichnet. Letzteres wird wohl kaum zu einem wirklichen Dilemma für die Schweizerische Nationalbank (SNB), welche – wenn nötig – weiter Deviseninterventionen unternehmen dürfte. Hingegen ergeben sich aus der Virusausbreitung und den Plänen des US-Präsidenten Fragezeichen für die weitere Devisenentwicklung beim US-Dollar.

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«3 Minuten mit CIO Gérard Piasko»

Wir stehen am Beginn des Anlagejahres 2021. Sie fragen sich wahrscheinlich, auf was Sie sich vorbereiten sollen? Wird sich die Wirtschaft in den wichtigen Regionen Europa und USA positiv entwickeln? Dürfen wir eine Erholung erwarten? Wie werden die Stimulierungen der Zentralbanken aussehen? Schlüssige Antworten reicht Ihnen unser Chief Investment Officer, Gérard Piasko, in einem dreiminütigen Online-Gespräch.

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Wirtschaftserholung 2021 – wird sie so stark wie erwartet?

2020 war ein schwieriges, vor allem aber ein volatiles Jahr. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Corona-Pandemie und deren Bekämpfung mit Impfstoffen weiterhin der wichtigste und eben unberechenbare Faktor der Weltwirtschaft bleibt. Zentralbanken und Regierungen sollten die Konjunkturunterstützung unbedingt weiterführen. Die tiefe Basis der für Unternehmensgewinne schlechten Jahres 2020 dürfte 2021 ein hohes Wachstum zum Vorjahr ermöglichen. Doch das Vor-Corona-Niveau der Weltwirtschaft und der Firmengewinne dürfte 2021 nicht einfach zu erreichen sein.

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Grössere Änderung der Geopolitik?

Der neue amerikanische Präsident, Joseph «Joe» Biden, weckt Hoffnungen auf eine Veränderung der Geopolitik. Es ist zwar eine Veränderung im Stil, aber weniger in der Substanz in den Spannungszonen mit China und Russland zu erwarten. Zu viel steht für die USA in der Rivalität mit diesen beiden inzwischen aggressiveren Supermächten auf dem Spiel. Hingegen gehen wir davon aus, dass die USA gegenüber Europa mehr Kooperation zeigen werden und eine positive Stimmungsverbesserung für europäische Aktien angenommen werden kann. 

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«4 Minuten mit Gérard und Kostas»

Welche Auswirkungen hat das Resultat der US-Präsidentschaftswahlen auf die Finanzmärkte? Wie sollten Sie sich als Anlegerin/als Anleger mit Ihrem Vermögen positionieren? Unser CIO, Gérard Piasko, stand uns hierzu am Montagmittag, 9. November 2020, Rede und Antwort. Zudem beleuchtet unser Leiter Investment Management, Konstantinos Ntefeloudis, im neuen Video unseren «Defensive Growth» Anlageansatz.

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Mit «Global Impact» investieren – um globale Wirkung zu erzielen

Es wäre keine Überraschung, wenn nun in den USA – wie schon in Europa beobachtbar – Kapitalflüsse von institutionellen Investoren in Anlagen zunehmen, die auf ESG-Aspekte («Environment, Social, Governance») achten. Bei unserer Bank können nachhaltig orientierte Anlagen auch noch mit zukunftsträchtigen sogenannten Megatrends verbunden werden. Mit einem «Global Impact»-Modul kann daher eine zusätzliche globale Wirkung in einem Anlageportfolio erzielt werden. Dieses Modul eignet sich als innovative Ergänzung zu den bisherigen Anlagen.

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US-Wahl-Volatilität

Eine der wichtigsten politischen Entscheidungen naht: die US-Präsidentschafts- und Kongresswahlen. Der demokratische Kandidat, der frühere Vizepräsident Joe Biden, geht mit einer fast sozialdemokratisch-grün orientierten Agenda in den Wahlkampf, während Donald Trump mit konservativen Ideen wie weniger Regulierung und Steuersenkungen die Wiederwahl versucht. Zwar werden Wahlversprechen nach einer Wahl oft nicht umgesetzt; dennoch sind die unterschiedlichen Pläne der Kandidaten relevant. Bei Unklarheit über den effektiven Sieger könnten US-Aktien für Wochen volatil bleiben und die Wirtschaftsaktivität wegen der Unsicherheit belasten.

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Unterschätzte Inflationsdebatte?

Der Markt fokussiert über die Zeit auf verschiedene Themen, je nachdem was gerade Schlagzeilen macht. Ein Marktthema, das jüngst etwas in den Hintergrund getreten ist, ist die Inflation. Unser anlagestrategischer Ansatz ist es, auch Themen zu analysieren, die gerade nicht im Vordergrund stehen, denn dadurch werden diese vielleicht unterschätzt. Die Inflationsdebatte könnte in den nächsten Monaten zunehmen, besonders bei ansprechenden Wirtschaftsdaten. In diesem Fall könnten Firmenanleihen gegenüber Staatsanleihen gewinnen.

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«3 Minuten mit CIO Gérard Piasko»

Inzwischen sind alle wichtigen Finanzmärkte in den Kursen angestiegen. Wie soll man sich bei Anleihen, Währungen und Aktien nun positionieren? Die Erläuterungen hierfür gibt Ihnen unser Anlagechef im neuen Video «3 Minuten mit CIO Gérard Piasko».

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Folgen der Finanzrepression

Die Liquiditätsflutung, welche seit einigen Monaten gigantische Dimensionen angenommen hat, soll einerseits die Wirtschaft, andererseits die Finanzmärkte stützen. Doch die fiskalische Wirtschaftsunterstützung, die Staatsschuldenerhöhung und die Obligationenkaufprogramme der Zentralbanken laufen auf eine Monetarisierung von Staatsschulden und eine sogenannte «Finanzrepression» hinaus. 

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Eurozone-Aktien eignen sich als Ergänzung

Nachdem die amerikanische Zentralbank (Fed) lange Zeit die meiste Konjunkturstimulierung unter den wichtigen Zentralbanken erzielte und die Europäische Zentralbank (EZB) distanzierte, hat die EZB seit Juni nun massiv nachgelegt: Die Erhöhung der Liquiditätsflutung von EUR 750 Mrd. auf EUR 1’350 Mrd. stellt eine klare Wirtschafts- und Marktstimulierung für die Eurozone dar. 

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Attraktive Schweizer Aktien

Die Aktienmärkte haben sich beruhigt und tendieren nach oben, obwohl die Weltwirtschaft ein schwieriges Jahr hat. Die enorme und weiter zunehmende monetäre Flutung durch Zentralbanken und Regierungen schafft Liquidität, die in die Realwirtschaft und/oder in die Finanzmärkte gehen kann. Oft ist beides der Fall. Ein Hort der Stabilität und historisch guten Wachstums waren und sind Schweizer Aktien und der Schweizer Franken. 

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«3 Minuten mit CIO Gérard Piasko»

Die Finanzmärkte zeigen sich erholt, die monetären und fiskalischen Stützungen sind rasch erfolgt. Bei Aktien sind jetzt Schweizer Aktien interessant. Die Gründe hierfür erläutert Ihnen unser Anlagechef im neuen Video «3 Minuten mit CIO Gérard Piasko».

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Ähnlich, aber anders – 2020 verglichen mit 2008

Die Corona-Krise mag geringer erscheinen, doch vorüber ist sie nicht. Eine Erholungsphase könnte wegen längerfristigen Folgen weniger stark bzw. lang als bei früheren Krisen ausfallen. Denn die Ursache ist ja auch eine ganz andere als bei anderen Krisen wie zum Beispiel 2008. Das macht auch die Krisenbekämpfung viel schwieriger als früher, solange kein verlässlicher Impfstoff in ausreichenden Mengen vorhanden ist. Die defensive Diversifikation bleibt wichtig, weil Obligationen und Gold von den längerfristigen Folgen dieser besonderen Krise profitieren dürften.

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Ein «schwarzer Schwan»

Die globale Bevölkerung wird in ihrer Gesundheit so bedroht wie wohl seit der Spanischen Grippe nicht mehr. Die Volkswirtschaften und Finanzmärkte sehen sich einem sogenannten «schwarzen Schwan» ausgesetzt ‒ einem seltenen und unvorhersehbaren Phänomen mit unerwarteten Konsequenzen. Das steigende Risiko ist, dass die Viruskrise länger oder stärker wird als bisher vom Marktkonsens erwartet. Winston Churchill sagte mit Recht: «If you are going through hell, keep going.». Wir glauben, dass weiterhin eine vorsichtige Positionierung in den Finanzmärkten angebracht ist.

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Die drei Dimensionen der Virus-Wirkung auf die Weltwirtschaft

Leider bleibt der Coronavirus das bestimmende Marktthema. Weil es im Zeitalter der Globalisierung so etwas in diesem Ausmass noch nie gegeben hat, können die Auswirkungen nicht präzise genug abgeschätzt und quantifiziert werden. Szenarien können diskutiert werden, sind jedoch nicht als Prognosen zu verstehen. Die Wirkungen des Virus auf die Weltwirtschaft erfolgt in drei Dimensionen. Je nachdem, wie stark die Reaktion der Regierungen und Zentralbanken ausfällt, kann die negative Wirtschaftswirkung des Virus kompensiert werden. Gold dient in jedem Fall der Diversifikation und profitiert zudem von den erneut sinkenden Zinsen.

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«5 Minuten mit CIO Gérard Piasko»

Besonders in turbulenten Zeiten wie diesen erachten wir es als wichtig, regelmässig über die angespannte Marktlage und unsere gegenwärtige Anlagepolitik zu informieren. Mit unserem erstmals publizierten Video «5 Minuten mit CIO Gérard Piasko» informiert unser Anlagechef über die ökonomischen Veränderungen und erläutert die Trends der wichtigsten Anlageklassen mit aktuellem Bezug auf die Weltpolitik.

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Virus-Volatilität

Die Ausbreitung des aus China stammenden Coronavirus bestimmt die Medienschlagzeilen. Obwohl sich die Finanzmärkte erholt haben, sollte man das Thema dennoch nicht unterschätzen. Zwar haben sich in 2003 Wirtschaft und Aktien in China wieder erholt, doch ein Vergleich mit dem SARS-Virus vor 17 Jahren hinkt, weil China, verglichen mit damals, heute rund viermal so wichtig für die Weltwirtschaft ist. Zudem sind die von China verhängten Massnahmen für die globale, vor allem aber chinesische Wirtschaft auch einschneidender. Und schliesslich ist der Anteil des China-Geschäfts bei vielen wichtigen westlichen Firmen heute ebenfalls ungleich grösser als vor 17 Jahren. 

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Die Schweizer Wirtschaft im Jahr der Herausforderungen 2020

Die verschiedenen Faktoren, welche für die konjunkturelle Dynamik der Schweiz wichtig sind, zeigen zurzeit zwar nicht alle in die gleiche Richtung. Doch würde uns 2020, besonders bei weiter abnehmendem  Handelskonflikt, eine Verbesserung des Schweizer Wirtschaftswachstums nicht überraschen. Spezialfaktoren wie internationale Sportveranstaltungen, die als Dienstleistungsimporte für die Schweiz gelten, wirken 2020 zusätzlich positiv. Der Schweizer Privatkonsum hat sich verbessert und Frühindikatoren der Industrieaktivität zeigen ähnlich wie in anderen Ländern Zeichen einer Stabilisierung.

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Ein erster Blick ins Wirtschaftsjahr 2020

Jeder erste Blick ins kommende Wirtschaftsjahr 2020 muss provisorisch bleiben, weil sehr viel von den Details des geplanten, aber nicht sicheren, Handelsabkommens zwischen den USA und China abhängt. Die Finanzmärkte zeigen sich hoffnungsvoll, dass die Handelszölle wieder reduziert werden – vielleicht werden aber auch nur keine zusätzlichen Zölle dazukommen. Entsprechend gibt es allerdings noch kaum konklusive Anzeichen von Stabilisierung der globalen Industrieaktivität. Diese bleibt aber weiter fragil und von einem Handelsabkommen abhängig. Wichtig wird zudem die Frage, ob der bisher robuste globale Dienstleistungssektor sich halten kann. Uns würde es nicht überraschen, wenn die Weltwirtschaft auf unter Potenzial liegenden Wachstum bleibend seitwärts tendieren würde. 

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Ein erster Blick ins Wirtschaftsjahr 2020 - Cloned

Jeder erste Blick ins kommende Wirtschaftsjahr 2020 muss provisorisch bleiben, weil sehr viel von den Details des geplanten, aber nicht sicheren, Handelsabkommens zwischen den USA und China abhängt. Die Finanzmärkte zeigen sich hoffnungsvoll, dass die Handelszölle wieder reduziert werden – vielleicht werden aber auch nur keine zusätzlichen Zölle dazukommen. Entsprechend gibt es allerdings noch kaum konklusive Anzeichen von Stabilisierung der globalen Industrieaktivität. Diese bleibt aber weiter fragil und von einem Handelsabkommen abhängig. Wichtig wird zudem die Frage, ob der bisher robuste globale Dienstleistungssektor sich halten kann. Uns würde es nicht überraschen, wenn die Weltwirtschaft auf unter Potenzial liegenden Wachstum bleibend seitwärts tendieren würde. 

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USA und Europa – weiter signifikante Unterschiede

Obwohl dieses Jahr europäische Aktien wieder gegenüber US-Aktien aufgeholt haben, liegen sie im langfristigen Vergleich weiter klar hinter den USA. Es gibt es verschiedene wichtige Gründe, warum gerade die Aktien der Eurozone langfristig in der Performance weniger gut liefen als jene der USA. Auch wenn einige dieser Gründe ändern können, gehen wir nicht davon aus, dass sich alle so stark ändern, dass die langfristige Überlegenheit der USA gefährdet wird. Wir zeigen die wichtigen Unterschiede zwischen den USA und Europa auf – sowohl im Hinblick auf die Konjunktur wie auf die Aktienmärkte. 

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«Japanisierung» Europas?

Quantitative geldpolitische Lockerung, sinkende Zinsen, tief bewertete Bankaktien und Finanzrepression – all diese Entwicklungen, die wir in Europa sehen, haben wir in Japan schon vor vielen Jahren erlebt. Die Konklusion ist, dass Cash noch weniger attraktiv wird und ohne diversifizierte Risiken wahrscheinlich kaum positive Renditen möglich sind. 

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20 Jahre später – 1999 und 2019 – ein Zyklusvergleich

Der US-Konjunkturzyklus ist in diesen Wochen sehr alt geworden, genau genommen der älteste bzw. längste der gesamten Wirtschaftsgeschichte. Damit hat er den Zyklus der 90-er Jahre übertroffen. Wir zeigen im Folgenden Parallelen und Unterschiede zum Zyklus der 90-er Jahre auf. Der Zyklus der 90-er Jahre endete bekanntlich mit einer Bewertungserhöhung der globalen Aktien nach Zinssenkungen, die aber den Konjunkturabschwung letztlich nicht verhindern konnten, woraus sich eine Korrektur ergab. 

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