Devisenkommentar

Devisenkommentar

Der Devisenkommentar wird regelmässig publiziert und umfasst unsere Markteinschätzung für die sechs wichtigsten Währungspaare.

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Wichtige Hinweise

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass sich die nachstehenden Deviseneinschätzungen ausschliesslich an Personen mit Domizil Schweiz richten. Zudem bitten wir den Leser stets folgende Informationen zur Kenntnis zu nehmen:

Erstellungsdatum: 27. Februar 2020

1,0915

Der EUR/USD hat auch gestern wieder deutlich zugelegt und die Marke bei 1,0900 durchbrochen. Aktuell steht der Kurs bei 1,0915. Marktbeobachter verwiesen auf den jüngsten Zinsrückgang in den USA. Dieser habe den US-Dollar belastet. In der Laufzeit von zehn Jahren ist die Rendite von US-Staatsanleihen auf ein neues Rekordtief unter 1,30 Prozent gefallen. Allerdings bleibt die Coronavirus-Krise weiter ein bestimmendes Thema am Devisenmarkt. Zuletzt hatte eine Zuspitzung der Krise sichere Anlagehäfen beflügelt, zu denen auch der US-Dollar zählt. Im weiteren Tagesverlauf könnten auch Konjunkturdaten für neue Impulse beim Handel mit dem Euro sorgen. Auf dem Programm stehen am späten Vormittag Daten zur Unternehmensstimmung in der Eurozone. Ausserdem wird ebenfalls am Vormittag eine Rede der EZB-Präsidentin Christine Lagarde erwartet. Die technischen Indikatoren dürften mit einem erneuten Tagesschluss über 1,0900 auf positiv drehen mit Kursziel bei 1,1000. Mit Korrekturen nach unten bis auf 1,0850 und 1,0800 muss jedoch immer wieder gerechnet werden. Trading-Range: 1,0850– 1,0950.

Widerstände

1,0950

1,1000
Unterstützungen 1,0850 1,0800
EUR/CHF 1,0620

Gegenüber dem Schweizer Franken bewegt sich der Euro weiterhin in einem engen Range zwischen 1,0590 und 1,0630. Im gestrigen Handelsverlauf war er erneut mehrmals unter diese psychologisch wichtige Marke gefallen. Aktuell steht der Kurs bei 1,0620. Bei diesem schwachen Euro müssen wir jederzeit mit Interventionen der SNB rechnen (siehe Kommentar unten). Die technischen Indikatoren zeigen weiterhin nach unten und dürften erst bei einem Durchbruch bei 1,0780 auf positiv drehen und höhere Kurse bis auf 1,0850 avisieren. Unten sehen wir Unterstützungen bei 1,0600 und 1,0580. Trading-Range: 1,0580– 1,0720.

Widerstände

1,0660

1,0720

Unterstützungen 1,0600 1,0580

USD/CHF 0,9730

Der USD/CHF geriet gestern erneut unter Druck und rutschte bis auf 0,9730. Grund dafür dürfte einerseits die kurzfristige Euro-Stärke sein und anderseits die zunehmenden Sorgen vor einer Coronavirus-Pandemie nach einer entsprechenden Warnung der US-Gesundheitsbehörde. Nach dem das Paar letzte Woche ein neues Jahreshoch erreichte, ging der USD/CHF in den letzten Tagen in die Knie und fiel erneut auf den tiefsten Stand seit acht Tagen. Wir erwarten bei 0,9700 einen stärkeren Support, sollte dieser auch durchbrochen werden würden die technischen Indikatoren nach unten drehen mit Kurszielen bei 0,9655 und 0,9600. Trading-Range: 0,9655– 0,9820.

Widerstände

0,9770

0,9840
Unterstützungen 0,9700 0,9655
USD/JPY 110,10

Weitere Korrektur nach unten hat es auch gestern (den vierten Tag in Folge) beim USD/JPY gegeben. Der Kurs fiel erneut unter die 110-Marke bis auf 109,90, aktuell steht der Kurs wieder knapp oberhalb dieser Marke bei 110,10. Der in Krisenzeiten als sicherer Hafen gesuchte Yen verteidigte seine Gewinne zum US-Dollar. Die nächste wichtige Unterstützung ist bei 109,80 angesiedelt. Trading-Range: 109,80– 111,20.
Widerstände

110,80

111,20
Unterstützungen

110,00

109,80

GBP/USD 1,2930

Etwas schwächer zeigt sich heute das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar, aktuell bei 1,2930. Die technischen Indikatoren zeigen, solange wir unter 1,3000 bleiben, weiterhin nach unten mit Kurszielen von 1,2900 und 1,2850. Mit weiteren Korrekturen bis auf 1,3000 und höher muss gerechnet werden. Trading-Range: 1,2850 – 1,3050.

Widerstände 1,3000 1,3050
Unterstützungen

1,2900

1,2850

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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