Devisenkommentar

Devisenkommentar

Der Devisenkommentar wird regelmässig publiziert und umfasst unsere Markteinschätzung für die sechs wichtigsten Währungspaare.

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Wichtige Hinweise

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass sich die nachstehenden Deviseneinschätzungen ausschliesslich an Personen mit Domizil Schweiz richten. Zudem bitten wir den Leser stets folgende Informationen zur Kenntnis zu nehmen:

Erstellungsdatum: 05. März 2020

1,1135

Kleine Beruhigung am Devisenmarkt. Der EUR/USD hat sich seit gestern kaum bewegt und steht aktuell bei 1,1135. Nachdem die Gemeinschaftwährung seit anfangs Woche sich in einem grossen Range zwischen 1,1005 und 1,1240 bewegte, beruhigte sich gestern die Währung.   Heute dürften sich die Impulse durch Konjunkturdaten in engen Grenzen halten. Aus der Eurozone werden keine nennenswerten Daten erwartet. In den USA stehen zwar einige Zahlen an, allerdings überwiegend aus der zweiten Reihe mit geringer Marktrelevanz. Von grösserem Interesse könnten jedoch Auftragsdaten aus der amerikanischen Industrie sein. Da es sich um Daten für Januar handelt, sollten denkbare Effekte wegen der Corona-Krise noch nicht sichtbar werden. Die technischen Indikatoren zeigen weiterhin einen überkauften Euro, was zu Korrekturen nach unten führen könnten. Trading-Range: 1,1050– 1,1200.

Widerstände

1,1190

1,1220
Unterstützungen 1,1080 1,1040
EUR/CHF 1,0650

Erneut etwas zugelegt hat gestern der Schweizer Franken gegenüber dem Euro. Der Kurs des EUR/CHF fiel von 1,0705 bis auf 1,0630 runter. Aktuell steht der Kurs bei 1,0650. Die technischen Indikatoren zeigen trotzdem weiterhin nach oben mit Kurszielen bei 1,0710 und 1,0740. Unten sehen wir Unterstützungen bei 1,0600 und 1,0580. Trading-Range: 1,0600– 1,0710.

Widerstände

1,0680

1,0710

Unterstützungen 1,0600 1,0580

USD/CHF 0,9560

Auch gegenüber dem US-Dollar machte gestern der Schweizer Franken etwas Boden gut. Der USD/CHF schwächte sich gestern bis auf 0,9530 ab. Aktuell steht der Kurs bei 0,9560. Wir erwarten weiterhin bei 0,9540 den nächsten Support. Die technischen Indikatoren zeigen klar nach unten mit Kurszielen bei 0,9540 und 0,9480. Trading-Range: 0,9540– 0,9630.

Widerstände

0,9610

0,9630
Unterstützungen 0,9540 0,9480
USD/JPY 107,20

Weitere Korrektur nach unten hat es auch gestern beim USD/JPY gegeben. Der Kurs fiel bis auf 107,20. Insgesamt zeigten sich die Finanzmärkte gestern trotz der Ausbreitung des Coronavirus etwas zuversichtlicher als am Dienstag. So geriet auch der als sicher geltende japanische Yen unter Druck. Der in Krisenzeiten als sicherer Hafen gesuchte Yen verteidigt weiterhin seine Gewinne zum US-Dollar. Die nächste wichtige Unterstützung ist bei 106,80 angesiedelt. Trading-Range: 106,80– 108,40.
Widerstände

107,80

108,40
Unterstützungen

106,80

106,50

GBP/USD 1,2790

Die Dollar-Schwäche macht sich auch beim britischen Pfund bemerkbar. Das Cable kletterte gestern erneut über die 1,28-Marke bis auf 1,2870. Die technischen Indikatoren dürften nun auf positiv drehen und für die nächsten Tage höhere Kurse bis auf 1,3000 avisieren. Mit Korrekturen nachunten bis auf 1,2770 und tiefer muss jedoch jederzeit wieder gerechnet werden. Trading-Range: 1,2770 – 1,2940.

Widerstände 1,2940 1,3000
Unterstützungen

1,2830

1,2770

EUR/USD: Kaufgelegenheit  -  Italienische Korrektur wird bald beendet

Italien schliesst Schulen und Universitäten, und das belastet den Euro, da der Sieg von Biden am Super-Dienstag von den Märkten vielleicht schon bald in Vergessenheit geraten wird. Yohay Elam, FXStreet Analyst, sieht Gründe für den Euro, seinen Abwärtstrend zu ändern.

Wichtige Zitate

"Italien - dessen Wirtschaft vor der Krise in Schwierigkeiten steckte - ist mit der steigenden Zahl von Coronavirus-Fällen nicht allein. Die Zahl der Todesopfer in den USA steigt weiter, und die größte Volkswirtschaft der Erde hat durch Maßnahmen der sozialen Isolierung mehr zu verlieren."

"Die US-Notenbank senkte die Zinssätze am Dienstag um eine doppelte Dosis von 50 Basispunkten und wird voraussichtlich im Laufe des Monats erneut die Zinsen senken. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf das Virus." 

"Der ADP-Arbeitsplatzbericht für Februar war mit einem Anstieg von 183.000 Arbeitsplätzen in Ordnung - aber es kam zu einer deutlichen Abwärtsrevision der Januar Daten von 291.000 auf 209.000."

"Während die Märkte Biden gegenüber Sanders bevorzugen, sehen politische Analysten die Chancen von Präsident Donald Trump gegenüber Sanders höher. Da die Märkte den Amtsinhaber bevorzugen, ist das Ergebnis für Investoren nicht unbedingt positiv."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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